Schritt für Schritt zu Deiner Personenmarke auf Instagram: So schaffst Du es!

Instagram, Facebook, Twitter, Snapchat und co.: soziale Netzwerke sind in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Längst haben sie das Fernsehen und die Printmedien verdrängt und so auch das Marketing für Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Der Konsument von heute holt sich seine Inspiration nicht mehr in Zeitschriften oder TV-Shows, sondern bei Menschen, mit denen er sich identifizieren kann. Genau deshalb gibt es inzwischen auch zahlreiche Beispiele für Leute, die sich als Persönlichkeit im Netz vermarkten können und damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Und so wurde der Begriff “Influencer” zum Traumberuf einer ganzen Generation.

Vielleicht hast auch Du bereits Versuchungen gestartet, Dich als Persönlichkeit auf Instagram zu vermarkten. Damit das gelingt, musst Du den Leuten allerdings auch eine Chance geben wirklich Dich kennenzulernen. Immerhin bist Du und Dein individuelles Selbst das Einzigartigste, das Du hast und ausstrahlen kannst.

Das beste Beispiel hierfür sind YouTube “Vlogger”, die allein durch das tägliche Filmen ihres Lebens eine treue Community aufgebaut haben. Die Zuschauer fühlen sich mit den Videomachern verbunden und sind in gewisser Weise “süchtig” nach Updates aus ihrem Leben. Man kann sich das in etwa so vorstellen, wie eine Daily Soap im Fernsehen.

Allerdings ist es definitiv ziemlich aufwendig täglich die Kamera auf alle Ereignisse zu halten. Wer also nicht hauptberuflich “Vlogger” ist, sollte sich nach anderen Wegen umsehen, um eine persönliche Marke aufzubauen. Die beste Plattform ist hierfür ohne Frage Instagram.

Doch wie geht man bei der Vielzahl an Accounts genau vor? Wie kann man es schaffen dabei hervorzustechen und seine eigene Marke aufzubauen?

Genau das zeige ich Dir Schritt für Schritt in diesem Artikel! Mache Dich also bereit, denn die nächsten Zeilen werden der Grundstein für Deine Personenmarke auf Instagram!

 

Schritt #1 – Bleibe authentisch!

Insbesondere auf Instagram prasseln täglich tausende Eindrücke auf einen Nutzer ein. Das trifft natürlich auch auf Dich zu. Schnell erwischt man sich dann dabei, sich mit scheinbar erfolgreicheren Profilen zu vergleichen. Dabei stellt man das eigene Können womöglich in Frage und adaptiert bestimmte Dinge, die eigentlich gar nicht zur eigenen Persönlichkeit gehören, nur um vielleicht schneller an Reichweite zu kommen. Genau dieses Phänomen ist übrigens auch der Grund, weshalb viele Accounts sich so sehr ähneln und fast schon zu verwechseln sind.

Genau das ist aber Deine Chance! Wenn Du immer Du selbst bleibst, bist Du auch immer einzigartig und stichst aus der Masse hervor. Das ist der erste Schritt zu Deiner Personenmarke!

Außerdem werden Deine Follower viel eher einen Bezug zu Dir aufbauen, wenn sie das Gefühl haben, Dich zu kennen. Erinnere Dich bitte an das Beispiel der YouTube Vlogger! Sobald Du Deiner Community die Möglichkeit gibst, Dein wahres Ich kennenzulernen, wirst Du immer mehr auch ein Teil ihres Lebens. Dabei solltest Du stets authentisch bleiben und Dich nicht verstellen. Egal ob Du ein Fan von Sneakers bist und täglich ein anderes Paar präsentieren willst, ob Du leidenschaftlich gerne Essen fotografierst oder ein Talent zum Dichten hast: poste es! Du brauchst dabei wirklich keine Scheu haben, denn es gibt keine “falschen” Posts, vor allem nicht, wenn sie ein Teil Deiner persönlichen Marke sind.

 

Schritt #2 – Behalte Deinen “roten Faden”!

Viele, die sich eine Personenmarke aufbauen möchten, sind sich nicht ganz im Klaren darüber, was das Kernthema ihres Profils sein soll. Dementsprechend sieht man heute viele Accounts, die eine wilde Mischung aus Selfies, Essen, Zitaten, Gesundheits- oder Karrieretipps posten. Meistens fehlt dabei eine klare Linie. Woher sollen dann die Follower wissen, was das Alleinstellungsmerkmal des Accounts ist?

Auch wenn es anfangs schwierig erscheint: entscheide Dich für Dein Thema und achte zu jeder Zeit darauf, dass es sich wie ein “roter Faden” durch Dein Profil zieht.

Natürlich kannst Du ab und zu auch Dinge posten, die ein wenig von Deiner Linie abweichen. Gerade als Personenmarke ist das völlig normal und gehört zur Authentizität mit dazu. Trotzdem solltest Du nicht zu oft und nicht zu viel abschweifen.

Falls Du Dich mit der Zeit in eine etwas andere Richtung entwickelst, kannst Du dennoch darauf achten, dass Du Dein Thema weiter mit aufgreifst.

Nehmen wir beispielsweise an, dass Du Dir einen Namen als Fitness Account aufgebaut hast und in Zukunft mehr über Deine Karriere und Einnahmequellen berichten willst. Hierfür hättest Du zwei Möglichkeiten:

Bei Variante 1 würdest Du einfach Deinen Fitness Account in ein Unternehmer Profil umwandeln und statt Trainingstipps, “Business Hacks” posten. Bei einigen Deiner Follower würde das sicher für Verwirrung sorgen. Einige würden Dir womöglich sogar entfolgen, weil sie sich mit der Thematik nicht ganz identifizieren können.

Genau hier kommt Variante 2 ins Spiel! Statt Deine Marke so drastisch zu verwandeln bleibst Du einfach, wie gewohnt, beim Thema Fitness. Allerdings verknüpfst Du nun das ursprüngliche Hauptthema mit dem Neuen. So kannst Du beispielsweise berichten, wie Du in der Fitness Industrie Karriere gemacht hast oder kannst thematisieren, welche Möglichkeiten Deine Follower haben selbst mit ihrem Hobby erfolgreich zu werden. Dadurch wirst Du nicht nur eine neue Community aufbauen, sondern gibst auch Deinen ursprünglichen Followern die Chance sich mit Dir weiterzuentwickeln!

 

Schritt #3 – Interagiere mit Deinen Followern!

Zugegeben, ab einer gewissen Followeranzahl kann es äußerst schwer werden, auf jeden einzelnen Kommentar zu antworten. Dennoch solltest Du Dich von Anfang an bemühen, stets mit Deiner Community zu interagieren. Denke immer daran, dass die Person Dir einen Teil ihrer kostbaren Zeit geschenkt hat, um Dir ein Feedback zu hinterlassen. Wenn Du das wertschätzt, wird die Person Dir das immer hoch anrechnen. Meist freuen sich die Follower über eine Antwort, gerade weil viele Accounts sich nicht die Mühe machen auf Kommentare zu reagieren. Dementsprechend kannst Du deutlich hervorstechen, wenn Du Deinen Followern eine Rückmeldung gibst.

Selbst wenn es nur ein Smiley oder ein “Dankeschön!” ist, Worte können Wunder vollbringen und stärken die Beziehung zwischen Dir und Deiner Community.

 

Regel #4 – Benutze Hashtags…aber bitte gezielt!

Instagram ist in gewisser Weise der Ursprung von Hashtags. Dank ihnen kann man Informationen und Beiträge zu ausgewählten Themen kinderleicht und auf einen Blick sammeln. Allerdings kann man beim Verwenden von Hashtags auch Einiges falsch machen. Viele Nutzer setzen heute das Maximum an erlaubten Tags unter ihre Bilder, so dass der eigentliche Text des Bildes schon fast untergeht. Für den Betrachter ist das eher nervig, als hilfreich.

Zudem ist es viel effektiver, Hashtags gezielt einzusetzen. Kennst Du Deine Zielgruppe, so kannst Du Tags verwenden, die Deine Zielgruppe auch verwendet. So machst Du es möglichen Followern leichter, Dich zu finden. Gleichzeitig steigerst Du damit auch die Chance, dass die Leute, die Deine Posts zu Gesicht bekommen, Dir auch direkt folgen. Schließlich bist Du genau ihr “Beuteschema”. Man könnte also sagen: eine Win-Win-Situation!

Wenn Du Dir nicht sicher bist, welche Hashtags zu Deiner Marke passen, sehe Dich nach Accounts um, die Dir ein wenig ähneln. Oftmals kannst Du Dir dort bestimmte Tags abschauen und Dir die nötige Inspiration holen.

 

Regeln #5 – Hole das Beste aus Deinen Bildern heraus!

Wenn Du eine Personenmarke auf Instagram aufbauen willst, solltest Du immer bedenken, was die ursprüngliche Intention der Plattform ist: schöne Fotos! Die Bilder, die Du auf Deinem Profil veröffentlichst, sind der erste “Eyecatcher”. Sie sind vergleichbar mit dem ersten Eindruck, den man von einem Menschen bei der ersten Begegnung bekommt. Du kannst Dir also vorstellen, wie wichtig qualitativ hochwertige Bilder sind…

Aber keine Sorge, Du musst Dir jetzt nicht direkt eine extrem teure Spiegelreflex Kamera zulegen. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Apps, die jedes “normale” Foto so bearbeiten können, dass sie aussehen, wie von einem Profi. Nutze das für Dich und Deine Marke!

Egal welches Motiv Du für Dein Posting verwenden willst, achte immer auf gute Lichtverhältnisse, eine hohe Auflösung und eine gezielte Bearbeitung. Bedenke immer, dass Dein Foto aus der Masse hervorstechen soll. Eine gute Helligkeit ist hierbei bereits sehr hilfreich. Zusätzlich kannst Du beispielsweise die Farben hervorheben oder mit gezielter Schärfe und Unschärfe arbeiten. Dies solltest Du mit einer guten App umsetzen und nicht mit zu vielen Filtern. Letztere können das Bild nämlich schnell zu stark bearbeitet aussehen lassen. Die Kunst ist es aber, Dein Bild zu verbessern, ohne dass der Betrachter das Gefühl hat, es ist überhaupt bearbeitet!

VSCO, Afterlight, Facetune und Snapseed sind meine persönlichen Empfehlungen für Dich!

 

Regel #6 Kenne Dein “Warum?”!

Das eigene “Warum?” zu finden zählt wohl mit zu den schwierigsten Aufgaben, wenn man eine eigene Marke aufbauen will. Oftmals ist das echte “Warum?” im Unterbewusstsein vergraben und nicht von Anfang an deutlich klar. Dabei ist es essentiell, dass Du Dein “Warum?” kennst, verinnerlichst und vor allem nach außen kommunizierst. Denn wenn Du nicht weißt, weshalb Du und Deine Marke existieren, weshalb sollten es dann Deine Follower wissen?

Dein “Warum?” entscheidet darüber, weshalb Dir die Menschen folgen. Und je stärker Dein “Warum?”, desto größer wird Deine Community und später auch Dein Kundenkreis!

Überlege Dir also ganz genau, welche Message Deine Personenmarke tragen soll. Was willst Du bei den Menschen bewegen? Wie willst Du ihr leben bereichern?

Falls Dich diese Fragen anfangs überfordern, überlege Dir erst einmal, mit welchen Worte sich Deine Marke beschreiben lassen. Was macht Dich aus? Motivierst Du Deine Follower in einer bestimmten Weise? Gibst Du besondere Tipps? Verstreust Du Inspirationen? Sorgst Du für ein Schmunzeln im Gesicht Deiner Community?

Finde Deine Einzigartigkeit und halte an ihr fest!

 

Fazit:

Wie Du inzwischen wahrscheinlich festgestellt hast, solltest Du einige Punkte beachten, wenn Du eine erfolgreiche Personenmarke auf Instagram aufbauen möchtest. Hinter den Postings und Texten steckt meistens mehr, als der Betrachter denken würde. Deshalb wirst Du auch nicht von heute auf morgen eine treue Community aufbauen können. Wenn Du die einzelnen Schritte allerdings von Anfang an beachtest, kannst Du Dich und Deine Marke auf lange Sicht gesehen in dem Sozialen Netzwerk etablieren. So hast Du einen Grundstein für Deine Social Media Präsenz und einen loyalen Kundenstamm. Es lohnt sich also in eine persönliche Marke auf Instagram zu investieren!

Wenn Du zu diesem Thema noch weitere Informationen und Anregungen erfahren möchtest, lade ich Dich herzlich zu meinem Instagram Webinar ein. Darin werde ich Dir weitere Tipps für Deine Marke mit an die Hand geben, die Deine Projekt noch schneller zur Realität werden lassen! Hier gehts zur Webinar-Anmeldung

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