Extrem wirksames Marketing mit WhatsApp und Facebook

Seit mehr als 10 Jahren vermarkte ich Produkte, sowohl online als auch offline. In dieser Zeit habe ich allerhand Tools kennengelernt und Techniken ausprobiert. Anfang 2017 habe ich begonnen mich mit Messenger-Marketing zu beschäftigen. Was ich dabei herausgefunden habe, stellt alles in den Schatten.

Nahezu alle Nachrichten werden gelesen. Das ist krass! Eine Leserate von fast 100 % – so etwas habe ich bisher noch nicht erlebt. Ich muss zugeben, die Wirksamkeit von Messenger-Marketing hat selbst mich erst einmal sprachlos gemacht. Dass eine Technologie so überragende Kennzahlen erreicht, ist wirklich einmalig.

Die meisten verstehen unter Messenger-Marketing den Einsatz des Facebook Messengers. Messenger-Marketing ist jedoch der Überbegriff des Marketings mit aller gängigen und bekannten Messenger Dienste wie zum Beispiel: Facebook Messenger, WhatsApp, Snapchat, Telegram, WeChat usw.

Messenger-Marketing verspricht extrem hohes Potenzial. Durch den Einsatz von Chatbots kann man Messenger-Marketing automatisieren und so noch wirksamer machen. Die Ergebnisse sind überragend!

Meine letzten Wochen und Monate habe ich nicht nur für mich selbst gelernt, sondern auch, damit ich mein Wissen an dich weitergeben kann. In diesen Artikel möchte ich dir das Potential welches dahinter steckt etwas näherbringen. Also, wenn du ein bisschen Zeit mitbringst, lade ich dich ein, mehr über Messenger Marketing zu erfahren…

 

Grundlagen des Messenger-Marketings

Was ist Messenger-Marketing?

Beginnen wir mit einer Erklärung des Begriffs. Messenger-Marketing befasst sich – wie das englische Wort schon sagt – mit Marketing über Messenger-Anwendungen wie WhatsApp, dem Facebook Messenger, Snapchat, Telegram, WeChat usw. Ich habe mich auf die beiden größten und bekanntesten Dienste konzentriert die hierzulande am meisten genutzt werden, das ist der Facebook Messenger und der WhatsApp Messenger. In der Funktionsweise ist Messenger-Marketing sehr vergleichbar mit E-Mail-Marketing.

Auch mit Messenger-Marketing geht es darum, durch zielgerichtete Ansprache einzelne Leads persönlich zu erreichen und in Kunden zu verwandeln. Oder darum Kunden zum Wiederholungskauf zu motivieren.

Bis hierhin sind E-Mail-Marketing und Messenger Marketing fast identisch. Die Unterschiede werden aber sehr schnell sichtbar, wenn wir einmal einen Blick auf die Effizienz werfen.

Das Problem des E-Mail-Marketings beginnt schon mit dem Einsammeln von Mailadressen. Viele Nutzer haben große Vorbehalte, Ihre Mailadresse anzugeben, weil sie Spam fürchten oder Angst davor haben, dass ihre Mailadresse weiterverkauft wird. Im schlimmsten Fall werden also Fake-Mailadressen eingetragen, die dir auch nicht weiterhelfen. Mit der Zeit sammelt sich also ein Verteiler, der halbvoll ist mit völlig nutzlosen Datensätzen.

Selbst wenn das Sammeln der Mailadressen klappt, müssen die Kontakte deine Mails noch öffnen und lesen. Hier habe ich leider eine unangenehme Wahrheit für dich: Die meisten tun das gar nicht. Die Mehrzahl aller Mails wird einfach ignoriert oder landet direkt im Papierkorb oder direkt im Spam Ordner.

Es gibt Wege, das Problem zu reduzieren (https://www.mailbeez.de/blog/email-fatigue), aber besiegt werden kann es nicht. Wir erhalten einfach so viele Mails pro Tag, da können wir nicht alle lesen. Ich habe mal in meinen Posteingang geschaut, dort waren es fast 500 alleine in der letzten Woche. Das sind 70 pro Tag! Mittlerweile beantworte ich meine E-Mails nur mehr 1-2 mal pro Woche da die tägliche Zeit welche für die Beantwortungen der vielen Mails draufgeht enorm ist.

Messenger-Marketing folgt den Kommunikationstrends

Die Schwemme an Mails sorgt dafür, dass dieser Kommunikationsweg mehr und mehr mit Müll vollgestopft wird. Wer Ganz ehrlich: Wer hat schon noch Lust auf Mails? Die E-Mail ist einfach out und wird nur noch ungerne genutzt. Instant Messaging ist längst das beliebteste Kommunikationsmittel, besonders bei Jugendlichen.

Laut einer repräsentativen Umfrage (https://www.golem.de/news/messaging-whatsapp-fuer-jugendliche-wichtiger-als-gespraeche-1409-109062.html) stellen WhatsApp und Co bei unter-18-Jährigen sogar einen größeren Anteil der Kommunikation dar als persönliche Gespräche. In der gleichen Studie landet die E-Mail auf dem vorletzten Rang. Nur der Brief ist unbeliebter.

Deutlicher geht es eigentlich nicht. Diese Tatsache muss man natürlich berücksichtigen, wenn man sich ernsthaft mit Online-Marketing auseinandersetzt. Für mich als Online Marketer bedeutet das, mit klassischen Mitteln ist eine ganze Generation als Zielgruppe gar nicht mehr zu erreichen.

„Wirksames Marketing bedeutet nicht, eine beliebige Methode zu optimieren. Beginne lieber schon einen Schritt vorher bei der Auswahl deiner Methode.“
– Oscar Karem

Die Zahlen sprechen für sich: Es ist höchste Zeit, dass wir uns von E-Mail-Marketing verabschieden. Sehr traurig müssen wir darüber aber nicht sein, denn es gibt verschiedene sehr lohnenswerte Alternativen, etwa Marketing über Instagram (http://www.oscarkarem.com/2017/08/12/die-geldmaschine-hinter-instagram-anzeigen/) oder Messenger-Marketing.

Kommunikation läuft heute einfach so stark über Messenger, dass es fast schon fahrlässig wäre, als Online Marketer nicht in diesen Bereich vorzudringen. Wer um Messenger Marketing einen Bogen macht hat eigentlich schon eine goldene Regel des Marketings gebrochen: Dein Marketing muss dort stattfinden, wo die Menschen sind. Nicht die Menschen kommen zu dir, du musst zu ihnen!

Der Chatbot – Dein Freund und Helfer

Um Messenger-Marketing anzuwenden, musst du zuerst verstehen, was Bots sind. Abgeleitet vom Wort Roboter sind Bots kleine digitale Helfer, die in großer Anzahl und Geschwindigkeit automatisch bestimmte Funktionen ausführen. Ohne die Unterstützung durch Bots ist Messenger-Marketing ab einem gewissen Umfang praktisch unmöglich, deshalb ist es sehr wichtig zu verstehen, wovon wir hier reden.

Sehr verbreitete Bots sind beispielsweise sogenannte Crawler, die systematisch Webseiten abgrasen um bestimmte Informationen zu suchen. Google setzt solche Crawler-Bots ein, um Websites in Suchergebnissen zu listen. Stell dir einmal vor, Google müsste hierzu per Hand nach allen Websites suchen!

Auch im Messenger-Marketing können wir nicht alles selbst und per Hand machen. Deshalb gibt es Messenger-Bots, besser bekannt als Chatbots. Eine brandneue Erfindung sind Chatbots nicht unbedingt, aber eine flächendeckende Anwendung finden sie im Marketing noch nicht. Zum Vergleich: Der Suchbegriff „Messenger Bots“ erzielt bei Google 90.000 deutsche Treffer (https://www.google.de/search?lr=lang_de&biw=1366&bih=613&tbs=lr%3Alang_1de&ei=Y38AWqmJLoKZsAex1pKYCQ&q=chatbots), der Suchbegriff Crawler (https://www.google.de/search?lr=lang_de&biw=1366&bih=613&tbs=lr%3Alang_1de&ei=wn8AWsLlNojEkwWhv7zoBg&q=crawler) kommt auf mehr als 42 Mio. deutschsprachige Ergebnisse.

Bislang führen Chatbots also eher ein Nischendasein. Es deutet aber vieles darauf hin, dass Chatbots in Zukunft viel stärker verbreitet sein werden. Zum einen schlicht, weil die Weiterentwicklung der Technologie Chatbots immer menschlicher, anpassungsfähiger und intelligenter macht. Zum anderen, weil das öffentliche Interesse am Thema rapide steigt:

Das bedeutet, dass sich immer mehr Personen mit dem Potenzial von Messenger Bots auseinandersetzen. Viele davon werden erkennen, was diese Technologie zu bieten hat und Chatbots anschließend selbst einsetzen.

Niemand kann sagen, wie groß dieser Trend noch wird, aber eins ist klar: Das Potenzial ist noch lange nicht voll ausgeschöpft. Sonst würdest du schließlich selbst auch schon Chatbots einsetzen!

Jetzt kann man mit Chatbots noch sehr gut hervorstechen, weil Marketing noch stark auf andere Kanäle fokussiert ist. Aber ich bin überzeugt, in ein paar Jahren wird Messenger-Marketing zum Standard-Repertoire zählen und nahezu flächendeckend Anwendung finden. Wer sich schon jetzt damit auskennt, hat dann einen echten Wettbewerbsvorteil.

Während alle versuchen mitzuhalten, kannst du dich entspannt zurücklehnen. Denn du weißt schon längst, wie es funktioniert. Zumindest, wenn du mir noch ein bisschen Aufmerksamkeit schenkst. Denn ich möchte dir gerne erläutern, wie du Chatbots für deine Zwecke einsetzen kannst.

Chatbots automatisieren den persönlichen Draht

Auch wenn Chatbots im deutschsprachigen Raum noch ziemlich spärlich eingesetzt werden, wette ich mit dir, dass du schon einmal mit einem Bot gesprochen hast. Vielleicht sogar ohne es zu wissen, denn im Kundenkontakt erhalten Bots häufig einen menschlichen Anstrich. Der Kunde soll gar nicht merken, dass er mit einem Roboter kommuniziert.

Also wenn dir auf einer Unternehmenswebsite im Chat „Johannes Berger“ oder „Melanie Otte“ begegnen könnten das auch einfach fiktive Namen sein. Ein menschliches Gesicht macht die Interaktion mit Bots nämlich noch wirksamer.

Auch kann man in Messengern Emojis einsetzen. Klar, in Mails geht das auch. Aber mal ehrlich: Sieht es da nicht ein bisschen blöd aus? In Messengern kommunizieren wir eh alle mit Smileys und Emoticons. Wenn diese jetzt auch in der Marketing-Kommunikation auftauchen wirkt das für unsere Leads, Kunden etc. ganz natürlich. Wir können also nicht nur Text übermitteln, sondern unsere Botschaft noch persönlicher und emotionaler verpacken als mit irgendeinem anderen Kanal.

„Je mehr ein Bot dem Menschen ähnelt, desto wirksamer kann er eingesetzt werden.“
– Oscar Karem

Aus Marketingsicht ist ein Vorteil aber vielleicht noch wichtiger: Die Reaktionszeit. Auf Mails erhält man meistens gar keine Antwort und wenn doch, dann dauert es einen Tag oder sogar länger. Im Messenger wird die Antwortzeit radikal verkürzt. Besonders langsame Fälle benötigen Stunden, meistens ist es aber eine Frage von wenigen Minuten oder sogar Sekunden.

 

WhatsApp Messenger

Milliarden Nutzer = Milliarden Chancen

Der beliebteste Instant Messenger ist ohne Zweifel WhatsApp. Weltweit nutzen mehr als eine Milliarde Menschen die App und verschicken darüber pro Tag mehr als 55 Milliarden Nachrichten. In Deutschland sind es „nur“ 35 Mio Nutzer. Im Vergleich klingt das wenig, bei etwa 49 Mio. Smartphone-Besitzern (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/198959/umfrage/anzahl-der-smartphonenutzer-in-deutschland-seit-2010/) bedeutet das aber immerhin eine Quote von mehr als 71 Prozent.

Die Zeiten, in denen nur die junge Generation auf WhatsApp unterwegs war, sind übrigens auch längst vorbei. WhatsApp ist schon lange kein reines Schulhof-Thema mehr. Sogar unter wenig internetaffinen Rentnern und Pensionären hat der grüne SMS-Ersatz die kritische Masse deutlich überschritten.

„Es gibt kaum eine Zielgruppe, die man mit WhatsApp nicht erreichen könnte.“
– Oscar Karem

Die hohe Verbreitung in weiten Teilen der Bevölkerung macht WhatsApp zu einem sehr spannenden Feld für Online Marketer wie uns. Und zwar für verschiedenste Zielgruppen. Aber wie genau man Messenger-Marketing mit WhatsApp betreiben kann, darüber ist im Internet wenig zu lesen. Deshalb möchte ich dir gerne einen kurzen Überblick geben.

Der Schlüssel zu WhatsApp-Marketing heißt Broadcast

Wenn du WhatsApp für dein Marketing einsetzen willst, gibt es grundsätzlich drei wichtige Techniken: Den Broadcast, den 1:1-Chat und Chatbots. Ich will dir der Reihe nach erklären, wie du diese zu deinem Vorteil einsetzen kannst.

Alles beginnt mit dem Broadcast. Ähnlich wie mit einem Newsletter schickst du per Broadcast eine Nachricht an viele Empfänger. Dabei können die Empfänger sich anders als bei gewöhnlichen WhatsApp-Gruppen nicht gegenseitig sehen. Das macht den Broadcast fürs Marketing sehr nützlich.

Um einen Broadcast zu starten benötigst du ein Smartphone, von dem aus der Broadcast betrieben werden soll. Als nächstes benötigst du die Handynummern von WhatsApp-Nutzern, die deinen Broadcast empfangen wollen. Aus diesen erstellst du eine Broadcast-Liste und schon bist du startklar. Beachte nur, dass alle Empfänger deine Broadcast-Handynummer in ihren Kontakten gespeichert haben. Sonst können sie deine Broadcasts nicht empfangen.

Für die Empfänger deines Broadcast sehen deine Nachrichten aus wie ein normaler Chat. Ganz wie bei Freunden und Kollegen. Das heißt, deine News werden perfekt in das Kommunikationsverhalten der Nutzer integriert.

Wenn ein Empfänger nun auf eine solche Broadcast-Nachricht antwortet, entsteht ein 1:1-Chat. Hier kannst du mit dem Empfänger deines Broadcast ganz normal schreiben, wie du es von WhatsApp kennst. Hier hast du die Chance, im persönlichen Gespräch zu überzeugen. Gehe darauf ein, was dein Kontakt möchte und schon wirst du merken: Es ist gar nicht so schwer, aus einem Interessenten auch einen Kunden zu machen.

Automatisiertes Marketing mit Tools und Bots

Wenn du bei der Kommunikation mit vielen Kontakten den Überblick behalten möchtest, empfehle ich dir den Desktop-Service WhatsApp Web (https://web.whatsapp.com/), den du buchstäblich in Sekundenschnelle kostenfrei nutzen kannst.

Bei vielen Nachrichten wird es aber auch hier schnell unübersichtlich und zeitaufwändig – zumal WhatsApp Web auch immer nur an einem Gerät gleichzeitig genutzt werden kann. Und deine Reaktionszeit schwankt je nachdem, wie schnell du deine anderen Tätigkeiten unterbrechen kannst. WhatsApp Web ist also praktisch für den Einstieg, stößt aber schnell an seine Grenzen. Zum Glück gibt es eine bessere Methode: Hier kommt der Chatbot ins Spiel.

Verschiedene Anbieter haben Chatbots für dich parat, die du auch als Nicht-Programmierer einsetzen kannst. Genaueres dazu erkläre ich dir später, aber so viel sei schon mal gesagt: Es ist wirklich erstaunlich, was Chatbots mittlerweile draufhaben!

Unabhängig von der Frage, ob du Bots einsetzt oder nicht, hat Messenger Marketing mit WhatsApp leider einen kleinen Haken und das sind die Fixkosten. Nach den ersten 14 Tagen kostet WhatsBroadcast (https://www.whatsbroadcast.com) immerhin 69 Euro pro Monat. Diese Investition kann sich zwar schnell lohnen, gerade für Existenzgründer oder Unternehmen, die Messenger Marketing mit möglichst geringem Aufwand erst einmal austesten wollen, ist das aber natürlich nicht optimal. Deshalb will ich mit dir auch einen Blick auf den Facebook-Messenger werfen.

 

Facebook Messenger

Messenger-Marketing mit Facebook

Was den Facebook Messenger unglaublich wertvoll macht ist seine Nutzerzahl, die sogar WhatsApp übertrifft. 1,2 Milliarden Nutzer zählt der Facebook-Messenger jeden Monat. Also wenn da keine Kunden für dich dabei sind, musst du wahrscheinlich auf einem anderen Planeten suchen!

Der nächste große Vorteil von Facebook: Du weißt immer ganz genau, wer sich für dein Angebot interessiert und mit wem du es zu tun hast. Bei keinem anderen-Marketing-Kanal hast du so viel Detailwissen über deine Gesprächspartner. Was du über deine Leads in Erfahrung bringst kann dir helfen, dein Produkt zu optimieren oder an der Außendarstellung zu feilen. Lass diese Möglichkeiten auf keinen Fall ungenutzt.

Das beste am Facebook Messenger ist aber nicht, dass unglaublich viele potenzielle Kunden ihn nutzen, über die du viel erfahren kannst, sondern dass diese auch sehr aktiv sind. Wie zu Beginn erwähnt sind die Reaktionsraten unwahrscheinlich gut. Bei meinen Versuchen hatte ich Öffnungsraten zwischen 80 und 100 Prozent. Das für sich ist schon einmalig, aber dazu kommt noch eine Click-Through-Rate (CTR) von mehr als 50 Prozent!

Einfach traumhaft. Paradiesische Zustände für alle Online Marketer.

Wie du den Messenger nutzt und wie man dadurch mit Facebookseiten kommunizieren kann, brauche ich dir nicht zu erklären. Das weißt du schon. Gestatte mir nur einen Hinweis: Bei den Einstellungen deiner Facebookseite beschäftigt sich der zweite Reiter mit Messenger-Optionen. Du kannst hier verschiedene Einstellungen aktivieren, die normalerweise abgestellt sind. Nutze diese Optionen, um Unterhaltungen mit Seitenbesuchern zu ermutigen und der erste Schritt ist gemacht.

Mit der letzten Einstellung kannst du hier eine automatische Begrüßung im Messenger einstellen. Im Prinzip aktivierst du damit ein Skript, dass eine automatische Nachricht auswirft. Klingt schon nach einem Bot? Naja, fast. Diese Einstellung ist natürlich sehr beschränkt. Eine logische Reaktion auf die Eingabe des Nutzers gibt es dabei noch nicht. Richtige Messenger-Bots können natürlich weit mehr als nur eine Begrüßung.

 

Dein persönlicher ChatBot

Funnels erstellen mit Messenger-Bots

Wenn du sie richtig einsetzt, kannst du mit Bots richtige Sales Funnel erstellen, die Kontakte vom Lead bis zum Kunden verwandeln. Beispielsweise kann ein Bot bestimmte Fragen stellen und aufgrund der Antworten ein geeignetes Produkt vorschlagen. Ohne dein aktives Zutun wird so aus einem Kontakt bei WhatsApp oder Facebook ein neuer Kunde. Vielen Dank, lieber Bot!

Folgende Fähigkeiten kann dein Messenger-Bot bei WhatsApp und Facebook erlernen:

  • Automatisch Unterhaltungen führen mit vorgefertigten Nachrichtensequenzen
  • Fragen stellen
  • Auswahlmöglichkeiten anbieten
  • Deinen Kontakt mit Links auf Landingpages etc. leiten
  • Kostenlose Downloads zur Verfügung stellen
  • Zahlungen direkt ausführen
  • Videos, Dokumente, Sprachnachrichten übermitteln
  • Automatische Segmentierung durch variable Felder!

Dabei kannst du natürlich auch Grafiken, Emojis, Sticker und alles Weitere einsetzen. Wie man es von WhatsApp oder Facebook eben kennt. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt.

Einen eigenen Chatbot basteln

Wenn du es richtig draufhast, kannst du dir natürlich einen eigenen Bot programmieren. Wenn du – wie ich auch – zu den Normalsterblichen zählst, die dazu nicht in der Lage sind, gibt es aber auch eine einfachere Lösung. Greife einfach auf einen Anbieter zurück, der dir einen fertigen Chatbot zur Verfügung stellt. Die Bots, die ich ausprobiert habe, sind alle so vielfältig und leicht zu bedienen, dass ich wahrscheinlich selbst dann keinen eigenen Bot basteln würde, wenn ich es könnte.

Erstellung des Bots ist absolut simpel. Verschiedene Anbieter haben Baukasten-Lösungen parat, die du ohne viel Aufwand für deine Zwecke konfigurieren kannst. Klar, hier muss man sich erst einmal ein bisschen zurechtfinden, aber davor sollte man keine Angst haben. Programmierkenntnisse braucht man jedenfalls nicht.

Schon nach kurzer Zeit kann man sich auch als Laie einen Bot basteln. Das Zusammenstellen deines eigenen Chatbots wird durch Templates für verschiedene Funktionen erleichtert. Es dauert echt nur ein paar Minuten, bis du startklar bist.

Hier eine Auflistung der wichtigsten Chatbots:

Mittlerweile gibt es doch eine ganze Menge Messenger Bots. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass du in dieser Auflistung einen findest, der für deine Zwecke genau richtig ist. Ansonsten findest du bei BotList (https://botlist.co/) noch mehr Bots, die teilweise für sehr bestimmte Funktionen vorgesehen sind.

 

Ist Email-Marketing tot?

Diesen Satz hast du bestimmt schon öfter zu hören bekommen – „E-Mail Marketing ist tot. Niemand liest mehr jede E-Mail.“ Im Grunde ist dieses Statement korrekt, aber eben auch nicht ganz. Ja, wir lesen nicht mehr jede E-Mail. Erinnere dich an die Zeiten zurück, als dein E-Mail Account noch ganz frisch war. Du hast jede E-Mail verschlungen, richtig?

Diese Zeiten sind ganz klar vorbei. ABER jeder von uns liest gerne E-Mails von Menschen denen wir vertrauen und die uns Mehrwert liefern. Das gilt auch für Marken und Brands. Im Vertrauensaufbau zu deinem perfekten Kunden solltest du niemals auf E-Mail Marketing verzichten.

E-Mails sind heute nicht mehr nur Text. Es lassen sich Bilder, Icons, Buttons und sogar Videos direkt in die E-Mail einfügen. Viele visuelle Details lassen sich im E-Mail Marketing einbinden, die über Chatbots oder Messenger nicht verschickt werden können. Netter Nebeneffekt: Die Loyalität und Bekanntheit deiner Marke steigt mit jeder geöffneten E-Mail.

E-Mail Marketing zusammen mit Chatbots und Messengern

E-Mail Marketing ist zwar nicht tot aber richtig interessant wird es erst im Zusammenspiel von E-Mail und Messengern.
Viele Nutzer lügen bei ihren Angaben im Netz. Es ist keine Seltenheit mehr, dass Nutzer zum Beispiel eine fremde E-Mail Adresse als ihre eigene ausgeben. Mit Messengern und Chatbots bekommst du mehr Daten über deine potentiellen Kunden. Diese gezielten Informationen verhelfen dir zu einem besseren Marketing.

Die Nutzung von Messenger und E-Mail bedeuten auch eine breite Aufstellung für dein Marketing. Nicht jeder Kunde kann und will dir überall gleichzeitig folgen. Mit dem Einsatz der beiden Messenger Apps in Kombination mit Email Marketing schaffst du es nicht nur immer alle zu erreichen, sondern auch, dass sich durch die gegenseitige Unterstützung der einzelnen Kanäle deine Conversion-Rate durch höhere Öffnungs- und Leseraten enorm steigert.

Mit Messenger Marketing kannst du deinen Kunden „aufwärmen“ und sie von dir und deinen Produkten/Dienstleistungen überzeugen. Du wirst ihr Vertrauen gewinnen, da du sie über Bots ganz individuell ansprechen kannst. Einziger Haken: Längere Texte will niemand in seinem Messenger lesen. Hier kommt E-Mail Marketing ins Spiel.

Über die Messenger kannst du das Vertrauen deiner Kunden gewinnen und ihnen dann mitteilen, dass du ihnen eine E-Mail geschickt hast. Aufgrund der Vorbereitung durch das Messenger Marketing steigen deine Open Rates des E-Mail Marketings. Außerdem werden mehr Kunden tatsächlich deine längeren Texte lesen wollen. Am Ende des Funnels steht dann der tatsächliche Verkauf.

Die Individualität dieser Marketingstrategien ist der Schlüssel für maximale Ergebnisse!

WhatsApp und der Facebook Messenger zählen jeweils über eine Milliarde Nutzer. So viel Potenzial darf man nicht links liegen lassen. Ich hoffe, das konnte ich dir vermitteln.

Wenn du noch mehr darüber erfahren willst, wie genau du bei WhatsApp und bei Facebook Chatbots einsetzen kannst, empfehle ich dir mein aktuelles Webinar, bei dem es genau darum geht. (http://www.oscarkarem.com/messenger) Ziel des Webinars ist es, dich in die Lage zu versetzen, deine eigenen Sales Funnel im Messenger zu konzipieren und anschließend auch umzusetzen.

Gerne erkläre ich auch dir, wie dein Business von Messenger-Marketing profitieren kann. Warte nicht, denn die Konkurrenz schläft ganz bestimmt nicht!

 

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